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Ich schreibe dann mal einen Blog

Januar 10, 2020
Ich schreibe dann mal einen Blog

‚Ich schreibe dann mal einen Blog ‚ – Der Anfang

‚Ich schreibe dann mal einen Blog. Los geht’s!‘ So werden vermutlich viele Blogger und Bloggerinnen ihre Motivation begründen und ihren Blog starten.
„Baby, ich blogge jetzt.“ wird vielleicht ein oft gesagter Satz sein oder ein Satz der diesem ähnlich klingt.
Auch ich habe ähnlich angefangen. Allerdings habe ich schon am Anfang befürchtet, dass es nicht einfach werden würde einen Blog zu schreiben.
Immer wieder muss ich mir Titel einfallen lassen, die laut schreien und Aufmerksamkeit einfordern. Allerdings gefällt mir das nicht wirklich, denn was nützen einem laute Titel, die dann eben nichts mit dem Text des Artikels an sich zu tun haben? Genau, nichts.

Schreiben und Durchhalten beim bloggen,

lautete gerne dann die weitere Motivation, irgendwann werden sich schon Leser und Besucher finden. ‚ Ich schreibe dann mal einen Blog ‚ ist nicht ganz so einfach umzusetzen. Dann gibt es noch Social Media und Werbeanzeigen von verschiedensten Menschen und sie alle suggerieren so vieles zu wissen, was sie einem unbedingt dringend an die Hand geben möchten. Im kostenlosen Webinar und dann anschließend für Betrag X, der alles noch genauer erklärt.
Ich habe mir die Werbeanzeigen durchaus angesehen und zwischendurch war ich auch mal versucht nachzugeben und mir das anzuhören, aber ich habe dann auch die Kurve immer noch gekriegt und habe es sein lassen. Ich empfinde diese Aktionen mit Webinar und Co nicht als für mich passend, als muss ich selbst lernen, erforschen und herausfinden.

Was aber wenn ich nicht herausfinden und erforschen will?

Dann hilft nur hinsetzen und drauf los klimpern auf der Tastatur, auf das etwas Schönes kreiert werden möge. Aber wenigstens im Grundthema sollte man sich schon einige und bewusst sein.
Ist es einfach zu schreiben? Ich finde nicht und ich lese und schreibe sehr gern. Es ist natürlich auch möglich, dass es mir insgesamt etwas schwerer fällt, weil ich dann versuche zu überlegen, wie ich Texte verfasse, damit sie andere nicht in jedem zweiten Wort triggern, also Erinnerungen auslösen, die zu Symptom-Schüben führen, denn schließlich trage ich durchaus auch Verantwort in gewisser Form für meine Leserschaft. Es wäre einfach zu sagen „Jeder muss für sich wissen, was er liest oder nicht.“, aber so einfach ist es für mich nicht und auch nicht mit meiner Weltanschauung vereinbar, weil ich nur dann ein Miteinander habe, wenn alle aufeinander miteinander achten.

Ich mache aus meiner Schreiberei keine Wissenschaft, aber erforsche auch nicht tagelang was ich schreiben werde. Dies soll hier als Art Tagebuch funktionieren.

 

Durcheinander und Tohuwabohu beim Blog schreiben

Man wird auch beim Lesen meiner Artikel feststellen, wie sich meine Stimmung auch selbst innerhalb eines Artikels ändert. Es ist nicht einfach dieselbe Stimmung beizubehalten und auch ein gesunder Mensch kann von jetzt auf gleich stimmungstechnisch umschwenken. Dazu benötigt es keine Probleme mit der eigenen Psyche.
Wohl aber das Feingefühl es selbst zu bemerken und die nötige Selbstreflektion um es zu steuern.
Für dieses Durcheinander werde ich mich auch nicht entschuldigen. Wenn ich mit einem aufgehört  habe, dann mich regelmäßig für etwas zu entschuldigen, dass mich betrifft. Es sei denn, ich habe jemanden persönlich verletzt. Soviel Rückgrat erwarte ich von mir selbst.

Wissenschaft, Ausland und mein Blog

Trotzdessen, dass ich schreiben möchte, was mich bewegt, belese ich mich insgesamt immer im Bereich der Wissenschaft und Forschung, was mentale Gesundheit betrifft und es hier aus meiner Sicht verfassen. In Deutschland wird mentale Gesundheit stiefmütterlich behandelt und die wenigsten befassen sich wirklich mit dem Bereich und dessen Themen. Andere Länder sind deutlich weiter. Dort wird geforscht, dort werden Vereine  oder Organisationen gegründet und es wird darüber gesprochen. Hier? Stilles Schweigen, auf dass der Betroffene rausfinden muss was mit ihm ist und mehr Probleme als Hilfe erhält. Das ist nicht nur, nicht sinnvoll, sondern auch entwürdigend. Ich gehe auch einen Schritt weiter und sehe das als unterlassene Hilfeleistung, das Menschen in einem reichen Land, wie Deutschland, so alleine gelassen werden.

Meine eigenen Arbeitsbücher entstammen englischsprachigen Federn und ich bin dankbar, dass e sie gibt und ich sie immerhin in der Buchhandlung meines Vertrauens bestellen kann.
Die Wissenschaft ist ist wichtig und man sollte sie nie außer Acht lassen, nur weil es hiesige Zeitungsverlage gibt, die schließlich über Alles und Jeden berichten. Wie oft wurden schon Zeitungsartikel als unwahr entlarvt? Nein, Danke.

 

Hilft: Ich schreibe dann mal einen Blog?

Ja, absolut. Aber ebenso belastend kann es sein. Das kommt ganz auf die Tagesform an und wieviel ich selbst auch aushalten kann.

 

Motivation, Aufklärung, Atmenpausen

Mir ist es wichtig, dass ich mich selbst immer wieder motiviere, nicht zu streng mit mir selbst zu sein und über den Tellerrand zu sehen. Was mir allerdings sehr am Herzen liegt ist anderen zu zeigen, dass ein Leben mit einer posttraumatischen Belastungsstörung nicht nur existierbar ist, sonder lebbar. Ob die Erkrankung heilbar ist – da scheiden sich die Geister. Ich möchte dazu auch keine feste Antwort geben. Denn darauf gibt es keine Pauschalantwort. Wichtig ist sich selbst zu zugestehen, Mensch zu sein, mit Ecken und Kanten und das auch jeder andere der gesund ist ein mentales Auf und Ab durchlebt. Besonders, wenn das Projekt ‚ Ich schreibe dann mal einen Blog‘ gesetzt und gestartet ist.

Wenn es Tage gibt, an denen es mir nicht gut geht, dann kommuniziere ich das auch deutlich und vergrabe mich allerdings nicht mehr, sondern beschäftige mich weiterhin. Wenn es allerdings Phasen gibt, in denen es mir absolut nicht gut geht, schaffe ich mir Atempausen. Atempausen sind wichtig und die benötigen wir alle, ob erkrankt oder gesund. Dessen muss man sich gewahr sein.

Und weil ein Miteinander so wertvoll und schön ist, folge mir auf:

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